
Das Finanzportal Wallstreet Online hat am 17. August 2026 einen Beitrag mit dem Titel „40 Billionen Schulden: Jetzt kommt die Rechnung“ veröffentlicht. Die Meldung greift die weltweit gestiegene Schuldenlast und die daraus folgenden Finanzierungskosten auf. Für Marketingverantwortliche rückt damit erneut die Frage nach dem messbaren Rückfluss einzelner Werbekanäle in den Vordergrund.
Bei knapper werdenden Budgets rücken Kanäle mit dokumentierter Rendite in den Fokus der Planung. Aktuelle Auswertungen zum E-Mail Marketing weisen hier die höchsten Werte im digitalen Vergleich aus.
Schuldenmeldung Trifft Marketingbudgets: Kanalvergleich: Was die ROI-Daten für 2026 ausweisen
Schuldenmeldung Trifft Marketingbudgets
Nach der Statistik-Zusammenstellung von Digitalapplied liegt der durchschnittliche Rückfluss im E-Mail-Kanal 2026 bei 36 bis 42 US-Dollar pro eingesetztem Dollar. Für E-Commerce- und Retail-Programme wird ein Wert von 45 US-Dollar pro Dollar angegeben. HubSpot nennt in seiner Übersicht ebenfalls 36 US-Dollar pro ausgegebenem Dollar.
Die genannten Vergleichswerte anderer digitaler Kanäle liegen deutlich darunter:
- Bezahlte Suche: rund 2 US-Dollar pro eingesetztem Dollar
- Social Advertising: rund 2,80 US-Dollar pro eingesetztem Dollar
- Display-Anzeigen: rund 1,35 US-Dollar pro eingesetztem Dollar
- E-Mail: 36 bis 42 US-Dollar pro eingesetztem Dollar
Digitalapplied bezifferte den globalen Umsatz im E-Mail-Marketing-Markt für 2026 auf 17,9 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der E-Mail-Nutzer weltweit wird für 2026 mit 4,48 Milliarden angegeben, gegenüber 4,26 Milliarden im Jahr 2024.
Täglich werden nach diesen Daten rund 361,6 Milliarden E-Mails gesendet und empfangen. HubSpot nennt in seiner Zusammenstellung 4,8 Milliarden tägliche Nutzerinnen und Nutzer sowie ein Volumen von mehr als 408 Milliarden Nachrichten pro Tag; die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Erhebungsjahren und weichen deshalb voneinander ab.
Der Beitrag von Wallstreet Online selbst befasst sich mit der gesamtwirtschaftlichen Schuldensituation und nicht mit einzelnen Marketingkanälen.
Quelle: Wallstreet Online