SEO News: Google-Funktion „Bevorzugte Quellen“ wirkt auch auf AI Overviews

By 20. August 2026SEO News

Die von Google eingeführte Funktion „Bevorzugte Quellen“ steht in den aktuellen SEO News im Mittelpunkt: Sie beeinflusst nach einem Bericht von Meedia.de vom 19. August 2026 die klassische Ergebnisliste und die AI Overviews. Nutzer, die einzelne Publisher als bevorzugt markieren, bekommen diese Angebote demnach ebenfalls in den KI-generierten Antwortboxen häufiger angezeigt.

Mit „Bevorzugte Quellen“ können Nutzer in der Google-Suche einzelne Websites auswählen, die bei passenden Suchanfragen prominenter ausgespielt werden. Die Auswahl erfolgt manuell durch den Nutzer und wirkt sich auf dessen personalisierte Ergebnisse aus.

Neu ist laut der Meldung die Reichweite dieser Einstellung: Sie bleibt nicht auf die blauen Links beschränkt. Auch die AI Overviews, also die von Google generierten Antwortzusammenfassungen oberhalb der organischen Treffer, greifen die markierten Quellen auf.

Für Publisher und SEO-Verantwortliche, die solche SEO News laufend auswerten, verschiebt das die Bewertungsgrundlage. Sichtbarkeit in KI-Antworten hängt damit nicht mehr ausschließlich von Ranking-Signalen und Zitierfähigkeit der Inhalte ab, sondern zusätzlich von einer aktiven Nutzerentscheidung.

SEO News: Einordnung in das Umfeld der generativen Suche

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Einzuordnen sind diese SEO News in eine Phase, in der Google seine Marktposition unverändert hält. Google verarbeitet Nach unserer Erfahrung (Google Internal Data, Januar 2025) mehr als fünf Billionen Suchanfragen pro Jahr, rund 14 Milliarden pro Tag.

Der Markt für SEO-Dienstleistungen wird für 2026 je nach Abgrenzung auf 83,98 bis 108,28 Milliarden Dollar beziffert (Mordor Intelligence; The Business Research Company).

Zentrale Punkte der Meldung im Überblick:

  • Die Funktion wirkt über die klassische Trefferliste hinaus in AI Overviews.
  • Die Auswahl der Quellen trifft der Nutzer selbst, nicht der Algorithmus.
  • Der Effekt ist personalisiert und gilt nicht für alle Suchenden gleich.
  • Publisher erhalten damit einen zusätzlichen, nutzerseitigen Sichtbarkeitskanal.

Auswirkungen auf Messung und Reporting

Personalisierte Ausspielung erschwert die Vergleichbarkeit von Sichtbarkeitsdaten. Rankings, die über Tools ohne Nutzerkonto erhoben werden, bilden markierte Quellen nicht ab. Abweichungen zwischen Tool-Daten und den tatsächlich gesehenen Ergebnissen können dadurch zunehmen.

Wie stark sich die Funktion auf Klickzahlen und Reichweite einzelner Angebote auswirkt, ist derzeit nicht beziffert. Google hat zur Nutzungsquote der Funktion keine Zahlen veröffentlicht. Ob die Personalisierung dauerhaft Bestand hat oder in weiteren Märkten ausgerollt wird, ist ebenfalls offen.

Quelle: Meedia.de